Zahnpflege

der Zukunft

mehr

Behandlung bei

Kindern und

Jugendlichen

mehr

mehr

Behandlung bei

Erwachsenen

Unsere Ordinationen

Kieferorthopädie und Zahnregulierungen bei Kindern und Jugendlichen - worauf die Eltern achten sollen:

Die moderne Zahnmedizin kennt genaue Regeln, wie Zähne zueinander stehen sollen. Es ist auch für Eltern möglich, anhand dieser Regeln zu erkennen, ob Ihr Kind eine Zahn- bzw. Kieferfehlstellung hat, die einer kieferorthopädischen Behandlung durch den Fachmann zugeführt werden sollte. Nachstehend wird in kurzer Form erklärt, was Eltern tun können, um solche Fehlstellungen rechtzeitig zu erkennen:

1. Überprüfen Sie bei Ihrem Kind bereits im Alter von ca. 6 Jahren, ob die unteren Zähne hinter den oberen stehen, d.h. normalerweise überlappen die oberen Zähne sowohl im Frontzahn- aber auch im Seitenzahnbereich dachziegelartig die unteren Zähne. Wenn das nicht der Fall ist, liegt ein sogenannter "Kreuzbiss" oder "verkehrter Überbiss" vor.

2. Überprüfen Sie im Alter von 8 Jahren, ob Ihr Kind 8 Schneidezähne (4 oben, 4 unten) hat. Wenn das nicht der Fall ist, liegt entweder eine "Durchbruchsstörung" oder eine "Nichtanlage" vor.

3. Überprüfen Sie im Alter von 9 Jahren, ob die oberen Schneidezähne den unteren anliegen. Wenn ein Abstand von mehr als 4 mm besteht, liegt ein "Vorbiss des Oberkiefers" oder häufiger ein "Rückbiss des Unterkiefers" vor, der sofort behandelt werden muss.

4. Ebenfalls mit 9 Jahren überprüfen Sie, ob man die unteren Schneidezähne sieht, wenn Ihr Kind zugebissen hat. Wenn man sie nicht sieht, liegt ein sogenannter "tiefer Biss" vor (meist zusammen mit einer Kieferfehlstellung), welcher ebenfalls sofort behandelt werden muss. Wenn die oberen Zähne die unteren nicht überlappen, liegt ein "offener Biss" vor.

5. Während des Zahnwechsels dürfen die 2. Zähne nicht schief, nicht verdreht und nicht verlagert durchbrechen. Sollte das der Fall sei, liegt ein sogenannter "Engstand" (Platzmangel) für die bleibenden Zähne vor.

Generell kann gesagt werden, dass es besser ist, den Kieferorthopäden zu früh, als zu spät aufzusuchen. Eine Behandlung soll noch vor dem Durchbruch der bleibenden Seitenzähne begonnen werden, also ca. mit 9 Jahren, deshalb ist die Meinung falsch, man könne mit der Regulierung warten, bis alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, da in diesem Fall meist Zähne gezogen werden müssen und eine Wachstumsbeeinflussung nicht mehr stattfinden kann