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Impaktierte Zähne

Bei impaktierten Zähnen handelt es sich um Zähne, welche aus irgend einem Grund nicht durchbrechen konnten und im Kiefer stecken geblieben bzw. verlagert sind. Sehr häufig bleibt der entsprechende Milchzahn bestehen, sodass diese Fehlentwicklung lange unentdeckt bleiben kann. Deshalb sollte bei allen Kindern im Alter von 9 - 10 Jahren ein Panoramaräntgen gemacht werden, um solche Durchbruchsstörungen frühzeitig zu erkennen.

Am häufigsten sind die oberen Eckzähne betroffen, die Verlagerung kann aber auch jeden anderen Zahn betreffen. Die Ursache ist sehr oft ein Platzmangel bei vorzeitigem Milchzahnverlust.

Die Therapie findet im Rahmen einer festsitzenden kieferorthopädischen Behandlung statt. In einer kleinen Operation in Lokalanästhesie wird am impaktierten Zahn ein Silberknöpfchen mit Ketterl angeklebt und der Zahn kann mit entsprechenden Mechaniken in die richtige Position gezogen werden. Die Einreihung in die Zahnreihe dauert ca. 1 Jahr und ist absolut schmerzfrei.

Bei Nichtbehandlung dieser Fehlstellung besteht die Gefahr einer Zystenbildung am impaktierten Zahn. Der persistierende Milchzahn geht im Laufe der Zeit (mit ca. 30 Jahren) verloren, sodass eine unschöne Lücke im Eckzahnbereich entsteht, welche nur prothetisch oder wiederum kieferorthopädisch geschlossen werden kann. Der Aufwand, die Kosten und die Ästhetik stehen in keinem Verhältnis zu einer rechtzeitigen kieferorthopädischen Einreihung des impaktierten Zahnes im Kindesalter.