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Sehr viele junge Mütter beschäftigt die Frage: "Wie lange darf mein Kind den Schnuller haben?"
Die Antwort lautet: "Ein Schnuller bis zum 3. Lebensjahr ist vollkommen normal." Auf gar keinen Fall sollten Kleinkinder den Daumen in den Mund nehmen, da dieser den Kindern im Gegensatz zu Schnullern nicht weggenommen werden kann und es in weiterer Folge zu Deformationen im Kieferbereich sowie zu Zahnfehlstellungen kommt.

Eine der häufigsten Zahnfehlstellungen nach langem Daumenlutschen ist der offene Biß. Der offene Biß kann aber auch durch eine Mundatmung bei eingeschränkter Nasenatmung verursacht werden. Deshalb sollten Mütter ihre Kinder in der Nacht beobachten, ob diese mit geschlossenem Mund schlafen. Sollte das nicht der Fall sein, sollte zuerst ein Hals-, Nasen- und Ohrenarzt aufgesucht werden, um zu überprüfen, ob die Nase frei ist oder ob eventuell Polypen oder ein Heuschnupfen die Ursache der Behinderung der Atmung sind. Sehr oft ist die Mundatmung aber auch nur eine "schlechte Angewohnheit", die sich das Kind vielleicht im Anschluß an einen schweren Schnupfen angewöhnt hat.

In diesem Fall sollte ein Kieferorthopäde oder spezialisierter Zahnarzt aufgesucht werden. Sehr oft ist die Mundatmung mit einer Zungendysfunktion kombiniert. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß das Kind beim Schlucken die Zunge nach vorne aus dem Mund drückt und somit den Biß öffnet. Da sich in weiterer Folge auch meist ein Sprachfehler entwickelt, ist in diesem Fall die Zusammenarbeit mit einer Logopädin sehr wichtig. Ich überweise aus meiner Praxis ca. 50 Kinder pro Jahr an Logopädinnen. Sollte es aber nach ca. 1 Jahr intensiver logopädischer Therapie zu keiner Verbesserung des offenen Bisses kommen, wird die Logopädie für ca. 1 Jahr unterbrochen und ein Zungengitter eingesetzt. Dadurch wird die Zunge mechanisch abgehalten und nach erfolgter Bißschließung die logopädische Therapie fortgesetzt. Bei guter Mitarbeit von Mutter und Kind hat sich dieses Therapiekonzept in der Praxis als das Beste herausgestellt.