Zahnpflege

der Zukunft

mehr

Behandlung bei

Kindern und

Jugendlichen

mehr

mehr

Behandlung bei

Erwachsenen

Unsere Ordinationen

Der Platzmangel (Engstand) im Kindesalter

Eine der häufigsten Ursachen, warum bleibende Zähne verdreht, schief, an falscher Position oder gar nicht durchbrechen, ist der Engstand.

Er tritt auf wenn:

1. die Kiefer von Natur aus zu schmal bzw. die durchbrechenden Zähne zu breit sind, um darin genügend Platz zu finden. In diesem Fall ist der Engstand bereits an den oberen und unteren Schneidezähnen im Alter von 8 Jahren erkennbar.

2. es aus irgendeinem Grund (z.B. Karies) zu einem vorzeitigen Milchzahnverlust gekommen ist oder der Milchzahn überhaupt nicht angelegt war (sehr selten). In diesem Fall kommt es zu einem sogenannten Verlust der Stützzone, das heißt der Platz zwischen den bleibenden 6ern und den bleibenden 2ern wird eingeengt, da die bleibenden 6er nach vorne wandern oder kippen. Somit ist zuwenig Platz für die im Alter von ca. 11 Jahren durchbrechenden 3er, 4er und 5er vorhanden.

Deshalb sollen Eltern, die bei ihren Kindern einen solchen Engstand bemerken, rechtzeitig d.h. im Alter von 8 bis 9 Jahren einen Kieferorthopäden oder einen spezialisierten Zahnarzt aufsuchen, da in diesem Alter die Behandlung relativ einfach ist. Die weitverbreitete Meinung, man könne mit der Behandlung bis nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne warten, ist falsch, da in diesem Fall die Beseitigung des Engstandes viel schwieriger ist und zumeist Zähne gezogen werden müssen.

Weiters sollen Eltern beachten: Wenn ein Milchzahn in der Stützzone (besonders der Milch-5er) gezogen werden muss, soll unmittelbar danach ein sogenannter Platzhalter eingesetzt werden, um den Platz in der Stützzone für die nachfolgenden bleibenden Zähne offenzuhalten.