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Beratung

drpermann

In der kostenlosen Beratung mit einer fachärztlichen Untersuchung wird dem Patient der Ist-Zustand seiner Zahn- und Kieferstellung genau erklärt und somit die Frage geklärt, ob eine Regulierung sinnvoll und notwendig wäre. Er erfährt einen ungefähren Behandlungsplan mit den verwendeten Geräten, wie lange die Regulierung ungefähr dauern würde und was sie ungefähr kosten würde. (Einen genauen Behandlungs- und Zeitplan mit exaktem Kostenvoranschlag erfährt der Patient nach der genauen Planung mit Röntgen, Modellen, Vermessung etc., siehe Kapitel Planung).

Mit dieser ersten Information wie die Zahnregulierung ablaufen würde, ist der Patient aber in der Lage zu Hause in Ruhe zu überlegen, ob er eine Behandlung wünscht. Der Patient wird aber in erster Linie über den richtigen Behandlungsbeginn informiert, der Beginn soll nicht zu früh aber in erster Linie nicht zu spät erfolgen, denn sehr oft wird im Rahmen der Beratung die Frage gestellt:

Soll man mit einer Zahnregulierung warten bis alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind?

Sehr oft erzählen mir Patienten in meiner Praxis, daß Ihnen gesagt wurde, sie sollten mit einer Regulierung warten bis bei den Kindern alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, berichtet der Kieferorthopäde Prof. Dr. Permann. Diese Meinung ist in den allermeisten Fällen falsch. Die Beurteilung, ob man warten kann, setzt eine genaue kieferorthopädische Diagnose im Alter von ca. 9 Jahren voraus. Diese beinhaltet eine Modellvermessung von OK und UK, um beurteilen zu können, ob die bleibenden Zähne genug Platz haben werden. Wenn ein Engstand vorliegt soll sofort mit der Behandlung begonnen werden.

Weiters wird eine Fernröntgenanalyse durchgeführt, um beurteilen zu können, ob die Lage von Oberkiefer und Unterkiefer zueinander korrekt ist oder ob eine Wachstumsstörung vorliegt. Vereinfacht kann gesagt werden, daß die Kiefer dann korrekt stehen, wenn die oberen Schneidezähne die unteren dachziegelartig überlappen. Stehen die unteren Schneidezähne weit hinter den Oberen, liegt meist eine Rücklage des Unterkiefers vor, stehen die unteren Schneidezähne vor den Oberen liegt meist eine Vorlage des Unterkiefers vor. Da es sich um Wachstumsstörungen handelt, soll sofort mit der Behandlung begonnen werden. Schließlich wird auch ein Panoramaröntgen angefertigt, um beurteilen zu können, ob alle Zähne angelegt sind, oder ob Zähne verlagert sind. Wenn das der Fall ist, soll mit der Behandlung ebenfalls sofort begonnen werden. Die Folgen bei einem verspäteten Behandlungsbeginn nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne sind dramatisch, denn sehr oft müssen auf Grund des Engstandes bleibende Zähne gezogen werden oder es muß bei gravierenden Wachstumsstörungen sogar eine kieferorthopädische Operation durchgeführt werden - Folgen, die bei einem rechzeitigen Behandlungsbeginn vermieden hätten werden können.