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Ein Milchzahn muss gezogen werden, was tun?

Die häufigste Ursache für eine unschöne Zahnfehlstellung ist der Engstand (Platzmangel) für alle Zähne im Zahnbogen. Es kommt dann zu verdrehten, schiefen oder sogar total ausgeblockten Zähnen (im Volksmund Bärenzahn) mit einer nicht zufriedenstellenden Ästhetik. Im schlimmsten Fall wird der Durchbruch von einzelnen Zähnen überhaupt verhindert, es kommt zu impaktierten und verlagerten Zähnen.

Eine der häufigsten Ursachen für einen Engstand ist der frühzeitige Milchzahnverlust. Milchzähne haben auch eine Platzhalterfunktion für die erst in einigen Jahren durchbrechenden bleibenden Zähne. Wenn also ein Milchzahn gezogen werden muss, sollte auch immer ein Platzhalter angefertigt werden, den das Kind bis zum Durchbruch des darunter liegenden bleibenden Zahnes tragen sollte. Wenn das nicht geschieht, schließt sich die Lücke und ein Engstand ist die Folge.

Beim Kind kann bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn (mit ca. 9 Jahren) der Engstand mit relativ einfachen Mitteln im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung aufgelöst werden und die mit ca. 11 - 12 Jahren durchbrechenden restlichen bleibenden Zähne können sich sozusagen von allein richtig einstellen. Nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne, welche bei einem bestehenden Engstand eben verdreht oder schief durchbrechen, ist die kieferorthopädische Behandlung viel komplizierter und sehr oft müssen dann bleibende Zähne gezogen werden.

Worauf sollen Eltern also achten: Wenn Milchzähne gezogen werden müssen, soll ein Platzhalter angefertigt werden. Im Alter von ca. 9 Jahren soll im Rahmen einer kieferorthopädischen Planung geschaut werden, ob ein Engstand vorhanden ist und -wenn nötig - behandelt werden, um einer späteren komplizierten Behandlung vorzubeugen.